Nach unserem Besuch im Lake District war es endlich nicht mehr weit bis nach Schottland. Viele rauschen dann ja direkt an die bekannten Orte durch – Glasgow, Glencoe, Isle of Skye. Wir haben uns auf dem Weg in die Highlands noch ein paar andere Zwischenstopps vorgenommen – und können euch und euren Hunden einen davon ganz besonders ans Herz legen.

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Hadrianswall – Steinerne Mauer mit Geschichte

Unser letzter Abstecher in England führte uns allerdings zunächst einmal an eine bekannte Mauer. Mehr als 117 Kilometer lang, teils fünf Meter hoch und 2,5 bis 3 Meter breit ist der Hadrianswall. So richtig viel Spektakuläres darf man von dem Steinwall nicht erwarten. Erbaut im zweiten bis fünften Jahrhundert nach Christus haben die Jahre doch die ein oder andere Spur hinterlassen.

Hadrianswall Steinmauer mit Geschichte: Der Hadrianswall

Das Besucherzentrum bei Carlisle, wo man sich noch die Überreste einen alten Forts ansehen kann, hat leider auch nicht so richtig freundliche Öffnungszeiten. Als wir gegen 17 Uhr eintrudelten, war schon geschlossen.

Nichtsdestotrotz: Man kann am Wall auch ohne Besucherzentrum entlangschlendern – wer mag kann ihn auch ganz ablaufen. Hin und wieder begegnen einem auf dem Weg noch Überreste von Wachtürmen und anderen Einrichtungen, an denen früher Soldaten stationiert waren.

Nicht viel Platz: Immer wieder finden sich Ruinen von Wachtürmen des Walles. Nicht viel Platz: Immer wieder finden sich Ruinen von Wachtürmen des Walles.

Infotafeln beschreiben, welche Funktionen die Bauten hatten – das ist ganz spannend. Vor allem, wenn man sich mal in so ein steinernes Viereck begibt und sich vorstellt, dass darin vor Hunderten von Jahren Menschen sehr viel Zeit verbracht haben.

Und wer noch Zeit für ein Kaffeepäuschen hat, der kann im „Bark & Brew“ des Lanercost Tea Room vorbeischauen. Das kleine Café liegt unübersehbar auf dem Weg zur Wallanlage. „Alle Hunde und ihre guterzogenen Besitzer“ sind dort herzlich willkommen – nicht unbedingt üblich in Großbritannien.

 

Lanarks „Falls of Clyde“ – schöne Wanderung für Zwischendurch

Und dann war es endlich soweit – wir überquerten die schottische Grenze und waren damit dort angekommen, wo wir eigentlich hin wollten. Übernachtet haben wir in New Lanark. Das ist auf dem großen Parkplatz des dortigen Museums problemlos möglich. Lediglich ein paar andere Camper hat man als Gesellschaft und der Platz bietet einen guten Ausgangspunkt, um entweder eine Tour durch New Lanark zu starten – dort befindet sich eine alte Baumwollfabrikationssiedlung mit historischen Gebäuden, die zum Weltkulturerbe gehört (Hunde sind auf dem Gelände offenbar erlaubt, in den Gebäuden selbst laut Erfahrungsberichten aber nicht) – oder ihr macht wie wir einen kleinen Spaziergang zu den Falls of Clyde.

Die Mini-Wanderung kann man entweder direkt vom Parkplatz starten – dann ist der Weg etwas länger. Oder ihr macht es wie wir und geht diesen Weg. Der Startpunkt liegt etwas versteckt, wundert euch nicht, wenn ihr irgendwo mitten im Nirgendwo seid – das ist nämlich total richtig. Ladet euch am besten die Route mit den Koordination von WalkHighlands auf euer Smartphone, dann solltet ihr den Parkplatz gut finden. Und versprochen: Dann habt ihr auch eure Ruhe, denn der Vorteil hier ist ganz klar: Wenig Besucheransturm. Es geht erst ein wenig durch den Wald , bevor man auf den Hauptweg nach rechts in Richtung der Hauptwasserfälle abbiegt. 

Live noch viel beeindruckender: Die Falls of Clyde. Live noch viel beeindruckender: Die Falls of Clyde.

Auch dort ist es übrigens kühl und schattig, selbst im Sommer also sehr schön. Wir haben nur den halben Weg gemacht, weil Ceeley ja in ihrem Alter noch nicht so lange laufen durfte. Das war aber problemlos möglich, weil die Route eine 8 bildet – und man einfach den eigenen Bedürfnissen entsprechend die Route wählen kann. Super anstrengend ist der Weg nicht, es gibt keine nennenswerten Steigungen. Am Ende wird man aber trotzdem mit einem grandiosen Anblick auf die imposanten Wasserfälle belohnt.

Mit Hund auf den Ben A’an

Eigentlich war danach der Plan durch Glasgow zu schlendern und ein bisschen Stadtsightseeing zu machen. Aber ihr ahnt es, daraus wurde nichts. Das Wetter machte uns einen kleinen Strich durch die Rechnung. Und das, obwohl es an diesem Tag wirklich schön und sonnig war. Allerdings waren die Aussichten für die kommenden Tage eher dürftig – und auf unserer To-Do-Liste stand noch ein Berg, den wir unbedingt erklimmen wollten: Der Ben A’an.

Hund als Gipfelstürmer: Ceeley auf dem Ben A'an. Hund als Gipfelstürmer: Ceeley auf dem Ben A’an.

Der kleine Gipfel ist nur etwas mehr als 400 Meter hoch, gehört damit also nicht zu den Munroes der Highlands. Und trotzdem ist die Aussicht, die man nach etwa 340 Höhenmetern Wanderung hat, wirklich wirklich grandios. Der Wanderweg ist insgesamt nur etwa 4 Kilometer lang und gut zu schaffen. Einige Passagen sind etwas steiler und schweißtreibender, aber insgesamt lässt es sich mit Hund hier gut laufen.

Anstrengende Treppe mit grandioser Belohnung

Immer wieder überquert man auch kleine Bäche, sodass die Wasserversorgung für den Hund gesichert ist. Größte Schwierigkeit ist eine doch recht lange Treppe im Fels, die im letzten Drittel wartet. Hier mussten wir Ceeley wegen der Gelenkschonung viel tragen, sodass Jans Arme am Ende genauso leiden mussten wie seine Waden. Für Hunde, die Probleme mit den Gelenken haben, könnte es hier schwierig werden. Aber was tut man nicht alles für den Hund. Und auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen: Es lohnt sich. Wirklich!

Wer zur Heidezeit fährt, wird von einem über und über mit lila Blüten bedeckten Gipfel begrüßt. Und obwohl sich die Größe des Ben Aa’n ja wie gesagt nicht mit den ganz großen schottischen Bergen messen kann, kann es seine Aussicht in jedem Fall. Bei gutem Wetter ist die Sicht auf die Umgebung einfach nur ein Traum. Wir wollten gar nicht mehr runter und wären wohl noch sehr viel länger zum Fotografieren und Staunen geblieben, wenn nicht eine kleine Wind- und Regenfront uns zum schnellen Aufbruch gedrängt hätte. Die Treppe wollten wir nicht unbedingt bei Nässe herunterschlittern.

Übernachtet haben wir anschließend auf dem Campingplatz „Callander Woods Holiday Park“ im nahegelegenen Callander. Wildcamping ist übrigens im Nationalpark Loch Lomond and the Trossachs, in dem auch der Ben A’an liegt, keine gute Idee. Es gibt zwar so einige Parkplätze am Straßenrand, die sich durchaus anbieten würden. Gerade zur Hochsaison ist das freie Übernachten vielerorts aber nicht erlaubt – und die Einhaltung wird kontrolliert. Uns kam der Platz nach unserem Wandertag auch gerade recht. Er stellte sich als groß und geräumig heraus – und hatte mit die besten Sanitäranlagen, die wir auf unserer Reise nutzen konnten.

Verregnete Tage in den Highlands

Eigentlich wollten wir uns am nächsten Tag dann davon überzeugen, dass der Loch Lomond der schönste See Schottlands sein soll. Leider behielt der Wetterbericht recht – es schüttete wie aus Kübeln, dazu kam ein dichter Nebelvorhang. Man sah also wenig und ein Weitblick über einen See war undenkbar. Wir entschieden uns also dagegen, packten den Loch Lomond auf die Liste für den nächsten Schottland-Urlaub und fuhren stattdessen zum Kilchurn Castle.

Schon auf dem Weg hat man einen guten Blick auf Kilchurn Castle. Schon auf dem Weg hat man einen guten Blick auf Kilchurn Castle.

Die kleine Schlossruine lässt sich auch bei Regenwetter gut besuchen. Und den Hund hierher mit hinzunehmen ist im Gegensatz zu anderen schottischen Burgen überhaupt kein Problem. Vom Parkplatz führt ein kleiner Spaziergang zur Ruine, sodass ihr Hundespaziergang und Sightseeing gleich in einem bekommt – die Busbesatzung war also insgesamt sehr zufrieden mit dem Zwischenstopp.

Der Vierbeiner muss allerdings an der Leine bleiben, wegen der Hochlandrinder, die den Weg kreuzen können. Nach etwa zwanzig Minuten erreicht ihr schließlich die Schlossmauern. Hinweistafeln klären über die Geschichte und die Nutzung der einzelnen Burgteile auf, sodass der Besuch tatsächlich ganz informativ ist, selbst wenn von der Burg an sich nicht so viel übrig ist. Kleiner Tipp übrigens: Wer gerne fotografiert, dem empfehlen wir noch einen Abstecher zu diesem Punkt. Wenn es nicht gerade super nebelig ist, hat man von hier aus einen wunderbaren Blick auf das Schloss – über das Wasser. Sehr idyllisch!

Fast nur noch die Außenmauern stehen: Kilchurn Castle. Fast nur noch die Grundmauern stehen: Kilchurn Castle.

 

Vom Kilchurn Castle aus ist es schließlich nur noch ein Katzensprung bis zu einem der Highland-Highlights. Die Route über die A82 durch das Tal Glencoe gehört sicherlich zu den malerischsten und beliebtesten – und das merkt man auch. Die Route ist für das sonst gerne auch einsame Schottland relativ dicht befahren, viele Reisebusse kreuzen den Weg und wer an den schönen Aussichtspunkten am Wegesrand halten will (auf unserer Reiseliste standen unter anderem Rannoch Moor, The Meeting of Three Waters – einem Zusammenfluss von drei Wasserfällen, und natürlich der Blick auf die Three Sisters, einer Bergkette), muss sich den Blick oft mit zahlreichen anderen Touristen teilen.

 

Auf ein Bild bekommt man alle drei nur sehr schlecht: Zwei der Three Sisters. Auf ein Bild bekommt man alle drei nur sehr schlecht: Zwei der Three Sisters. Drei Wasserfälle treffen an der A82 durchs Tal Glencoe zusammen. Neben dem Meeting of the three waters kommt man sich sehr klein vor. Drei Wasserfälle treffen an der A82 durchs Tal Glencoe zusammen. Neben dem „Meeting of the three waters“ kommt man sich sehr klein vor. 

Hin und wieder findet man nicht einmal mehr einen Parkplatz, das kann anstrengend sein. Wir empfehlen deshalb: Auto stehen lassen und wandern, so das Wetter es zulässt – oder abseitige Straßen nutzen, die nicht so viel befahren sind.

Wie die lieben Bloggerkollegen von Moose around the world fanden auch wir etwa die einspurige Straße nach Gualachulain super schön. Wer nicht ganz bis zum Ende fahren will, sollte auf jeden Fall aber am Wasserfall vor dem Bergmassive Buachaille Etive Mòr Halt machen.

Blick auf Buachaille Etive Mòr Blick auf den Stob Dearg des Buachaille Etive Mòr im Glencoe.

Einer der schönsten Aussichtspunkte auf unserer Fahrt. Während Hund sich darüber freut, an allerlei Landschaft schnüffeln zu können, kann man selbst tolle Fotos machen. Wenn es vorher geregnet hat, aber unbedingt wasserfeste Schuhe anziehen. Es kann wirklich sehr sehr matschig sein.

Zweimal Sehenswertes – nicht nur für Harry-Potter-Freunde

Gerne hätten wir euch jetzt noch den einen oder anderen Wandertipp dagelassen. Leider haben wir ausgerechnet hier einige der schlimmsten Regentage unserer Reise erwischt. Selbst eine Britin, die wir auf einem unserer Übernachtungsplätze trafen, meinte zu uns, sie käme seit 20 Jahren jedes Jahr nach Schottland – aber so etwas hätte sie noch nicht erlebt. Da halfen nicht mal Funktionskleidung und Regencapes. Manchmal ist einfach der Weg das Ziel.

Und der Regen war nicht das Einzige, das unsere Pläne etwas durcheinanderwirbelte. Nach Glencoe war unserer nächstes Ziel das Glenfinnan Viadukt. Harry-Potter-Freunde kennen es sicher aus dem ein oder anderen Film – und noch viel mehr den Zug „The Jacobite“, der teilweise mehrmals am Tag das Bauwerk überquert. Er ist die Vorlage für den Hogwarts-Express – und sein Anblick zieht zu entsprechender Tageszeit (die Abfahrtszeiten könnt ihr übrigens hier finden) zahlreiche Fans an den Aussichtspunkt am Viadukt.

Der Jacobite quert das Viadukt mittlerweile vier mal am Tag.

Unseren ersten Anlauf für die Beobachtung mussten wir leider abbrechen, weil gerade an diesem Tag in Glenfinnan irgendwelche Highland-Games stattfanden – und eine Meile vor und hinter dem Parkplatz am Besucherzentrum keine einzige Bucht am Straßenrand zum Halten mehr frei war. Himmel und Menschen – im wahrsten Sinne des Wortes. Wir suchten uns einen anderen Punkt am Rand der Strecke, aber so toll wie am Viadukt sah das natürlich nicht aus (und war für Ceeley auch nicht so cool, weil der Spaziergang zum Viadukt fehlte – aber dazu später mehr).

Enttäuscht waren wir von diesem Tag trotzdem nicht. Denn die Straße nach Mallaig, an der auch die Zugstrecke entlang führt, ist wunderschön. Entlang fahren lohnt sich hier allein wegen der Ausblicke – auch ohne Zug und Brücke. Und wer Harry Potter mag, dem empfehlen wir noch einen Stop an einem nicht ganz so vollen Filmschauplatz. Loch Eilt diente als Hogwarts-Filmkulisse (und die darin befindliche Insel als Ruhestätte für Dumbledore in den Filmen) und ist auch im realen Leben einen Halt wert. Es gibt einige Schleichwege bis zum Seeufer, die man gut laufen kann. Und der Ausblick ist hier wunderbar schön – und sehr einsam.

Die Insel im Loch Eilt kommt auch in den Harry-Potter-Filmen vor - als Ruheort für Albus Dumbledor. Die Insel im Loch Eilt kommt auch in den Harry-Potter-Filmen vor – als Ruheort für Albus Dumbledore.

Am nächsten Tag haben wir übrigens doch noch unser Dampflok-auf-dem-Viadukt-Erlebnis bekommen. Wenn ihr ebenfalls nach Glenfinnan wollt, seid unbedingt frühzeitig da. Der Parkplatz am Besucherzentrum, von dem aus man noch einige Meter laufen muss, ist schnell voll. Wir waren gegen 9.30 Uhr dort (der Zug sollte gegen 10.45 Uhr über die Brücke fahren) – eine Viertelstunde später war alles belegt. Die Zeit lässt sich im Besucherzentrum gut rumkriegen. Oder ihr wagt einfach schon mal den Weg zum Viadukt.

Dafür geht ihr ein kleines Stück an der Straße entlang, bis ihr den Bach überquert habt und biegt dann nach rechts ein und folgt dem Weg. Der Spaziergang dauert etwa 20 Minuten und eignet sich toll für eine Hunderunde. Wer nicht nur bis zum Viadukt gehen will, kann das Ganze auch auf eine Runde von vier Kilometern ausdehnen. Die Wegbeschreibung dafür findet ihr hier.

Nass, aber zufrieden: Ceeley am Glenfinnan Viadukt. Nass, aber zufrieden: Ceeley am Glenfinnan Viadukt.

Das Viadukt ist auch ohne Zug drauf ein Hingucker. Das Viadukt ist auch ohne Zug drauf ein Hingucker.

Wir haben uns mit der kurzen Runde begnügt, denn auch, wenn wir einen guten Zeitpunkt abgepasst haben, sind wir auch an diesem Tag nicht um den schottischen Regen drumherum gekommen. So ist das eben in den Highlands 😀

Mit Hund im Jacobite?

Man kann den Jacobite Steam Train nicht nur von außen ansehen – auch mitfahren ist natürlich möglich. Aber auch mit Hund? Oh ja! Laut Zugbetreiber ist das für bis zu „mittelgroße Familienhunde“ möglich. Eine Definition für die Größe mittelgroß gibt es leider nicht, deshalb besser vorher nachfragen. Wir finden ja Berner Sennenhunde eher mittelgroß, andere Leute ohne Hund sehen das irgendwie anders 😀 Immerhin: Vierbeiner reisen kostenfrei mit, müssen aber an der Leine bleiben und dürfen nicht auf die Sitze. Alle Infos findet ihr auch in den FAQs der Eisenbahngesellschaft. Übrigens: Wenn es nicht unbedingt der Jacobite sein muss: Es fahren auch noch andere Züge auf der Strecke, die landschaftlich wirklich, wirklich schön ist. Die sind dann aber sicher etwas günstiger. Denn im Jakobiten zahlt man für Hin- und Rückfahrt pro Person in der zweiten Klassen lässige 45 Pfund. Hui!

Auf einen Blick: Camping mit Hund im Callander Woods Holiday Park

  • Lage: Am Rand des kleinen Ortes Callender im Loch Lomond & the Trossachs Nationalpark. Vom Nationalpark merkt man hier nicht viel – dafür ist der Platz aber ein guter Ausgangspunkt für weitergehende Ausflüge hinein.
  • Hundefreundlichkeit: Wir hatten keine Probleme mit Ceeley. Unser Aufenthalt war aber auch nicht allzu ausgedehnt, weil wir erst spät gekommen sind. Der Platz bezeichnet sich aber selbst als „pet friendly“ und wir können nichts Gegenteiliges sagen. Das Gelände ist in jedem Fall sehr weitläufig.
  • Preis: Die Kosten variieren je nach Art des Stellplatzes, wir haben für zwei Personen auf einem Grasplatz mit Elektrik 28,50 Pfund bezahlt (Stand 08/2019).
  • Besonderheiten: Der Platz ist wirklich sehr groß und gepflegt. Und auch wenn es mit Hund nichts zu tun hat, müssen wir sagen: Die Sanitäranlagen gehörten zu den besten und modernsten, die wir bisher auf Campingplätzen hatten.
  • Weiterempfehlung? Wir würden in jedem Fall wieder hier übernachten, auch wenn der Platz preislich nicht gerade unter die Kategorie günstig fällt. Da er wirklich gut am Nationalpark gelegen ist und dort das Wildcampen nicht sonderlich gern gesehen, ist es ein schöner Stellplatz, wenn man Ausflüge plant.

Auf einen Blick: Camping mit Hund im Lochy Holiday Park

  • Lage: Etwas abseits der Hauptstraße in Fort William findet man diesen Campingplatz, der damit ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge und Wandertouren in die Highlands oder Richtung Glenfinnan ist.
  • Hundefreundlichkeit: Wir können nichts Negatives sagen, allerdings sind uns auch keine Highlights in Erinnerung geblieben.
  • Preis: Der Preis ist abhängig von der Jahreszeit. Wir haben Ende August 23 Pfund bezahlt. Immerhin: Hunde werden nicht extra berechnet.
  • Besonderheiten: Man hat einen grandiosen Blick auf die umliegenden Berge, vor allem auf Schottlands höchsten Berg, den Ben Nevis.
  • Weiterempfehlung? Wir würden hier ohne Bedenken wieder übernachten, auch wenn der Platz nicht unsere erste Wahl war. Eigentlich wollten wir auf dem Platz „Linnhe Lochside Holidays“ übernachten, weil dieser schöner am See gelegen ist. Der war aber leider (nachmittags!) schon voll.